Protestplakat "24h/365d/18a. Liebe Arbeit Fürsorge Job" von einer Kundgebung gegen eine Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker zur Kinderbetreuung, 2026
TitelProtestplakat "24h/365d/18a. Liebe Arbeit Fürsorge Job" von einer Kundgebung gegen eine Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker zur Kinderbetreuung, 2026


Objekt-InformationenProtestplakat bestehend aus einem Besen, einer Babyflasche, einem Putztuch, einem Spülschwamm und einem Schnuller mit der Aufschrift "24h/365d/18a. Liebe Arbeit Fürsorge Job" und einer Aufzählung von Tätigkeiten, die zur Kinderbetreuung notwendig sind "Kochen, Putzen, Pflegen, Waschen, Lernen, Begleiten, Sorgen". Auf der Rückseite ist zu lesen "Liebe & Sorge & Freude & viel Arbeit".
Das Plakat wurde von einem Grazer Ehepaar für die Demonstration am 10. August 2026 vor dem Bundeskanzleramt in Wien angefertigt. Anlass war eine Äußerung von Christian Stocker (Österreichische Volkspartei ÖVP) im Rahmen seiner Sommertour in Salzburg eine Woche zuvor. Auf eine Frage aus dem Publikum zu unbezahlter Arbeit von Frauen antwortete er unter anderem mit den Worten: „Familie ist, etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen.“ Mit dem Statement, dass Kinderbetreuung für ihn keine Arbeit sei, löste er breite Kritik aus. Angelika und Paul Riegler, die das Objekt dem hdgö für seine Sammlung übergeben haben, erzählen: "Wir sind selbst Eltern von fünf Kindern und Großeltern von 7 Enkelkindern und wir wissen was es heißt, Kinder großzuziehen" und weiter "grundsätzlich möchte ich einfach sagen, dass so eine Aussage wie vom Kanzler Stocker erschreckend ist".
Das Bündnis Frauen*Streiken nahm die Äußerungen Stockers zum Anlass zu einer spontanen Demonstration am 10. August 2026 vor dem Bundeskanzleramt aufzurufen. Dieses Bündnis besteht aus unterschiedlichen Initiativen und Organisationen, die sich für den Austausch und die Zusammenarbeit zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Österreich einsetzen.
Das Plakat kam im Zuge des Rapid-Response-Prozesses des Sammelns am 10. August 2026 ans Haus der Geschichte Österreich. Hierbei werden zeitgenössische Objekte aktiv in der Öffentlichkeit gesucht und unmittelbar als Sammlungsgut ins Museum aufgenommen.
Das Plakat wurde von einem Grazer Ehepaar für die Demonstration am 10. August 2026 vor dem Bundeskanzleramt in Wien angefertigt. Anlass war eine Äußerung von Christian Stocker (Österreichische Volkspartei ÖVP) im Rahmen seiner Sommertour in Salzburg eine Woche zuvor. Auf eine Frage aus dem Publikum zu unbezahlter Arbeit von Frauen antwortete er unter anderem mit den Worten: „Familie ist, etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen.“ Mit dem Statement, dass Kinderbetreuung für ihn keine Arbeit sei, löste er breite Kritik aus. Angelika und Paul Riegler, die das Objekt dem hdgö für seine Sammlung übergeben haben, erzählen: "Wir sind selbst Eltern von fünf Kindern und Großeltern von 7 Enkelkindern und wir wissen was es heißt, Kinder großzuziehen" und weiter "grundsätzlich möchte ich einfach sagen, dass so eine Aussage wie vom Kanzler Stocker erschreckend ist".
Das Bündnis Frauen*Streiken nahm die Äußerungen Stockers zum Anlass zu einer spontanen Demonstration am 10. August 2026 vor dem Bundeskanzleramt aufzurufen. Dieses Bündnis besteht aus unterschiedlichen Initiativen und Organisationen, die sich für den Austausch und die Zusammenarbeit zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Österreich einsetzen.
Das Plakat kam im Zuge des Rapid-Response-Prozesses des Sammelns am 10. August 2026 ans Haus der Geschichte Österreich. Hierbei werden zeitgenössische Objekte aktiv in der Öffentlichkeit gesucht und unmittelbar als Sammlungsgut ins Museum aufgenommen.
Aktualisiert am2026-08-25
Inventarnummerhdgö-010.198
ObjektartPlakat, Transparent
Vorbesitzer*inRiegler Angelika (M.Sc.), Riegler Paul
Personen/InstitutionenStocker, Christian, Österreichische Volkspartei (ÖVP)
Zeitabschnitte2025 - 2034, Zweite Republik in der EU
Herstellungs-Datum 2026 - 2026
MaterialKarton, Kunststoff, Vollholz
Größe
- Höhe: 128.00 cm
Breite: 43.00 cm
Tiefe: 8.00 cm
Eigentümer*inHaus der Geschichte Österreich
LizenzCC BY-NC 4.0
Credit lineFoto: Haus der Geschichte Österreich
KonvolutnummerZG-2026.076
Medien herunterladen